
Emmanuelle Castellan
20.9.2026−10.1.2027
Das Museum Langmatt zeigt die erste institutionelle Einzelausstellung der in Berlin lebenden französischen Künstlerin Emmanuelle Castellan (*1976 in Aurillac) in der Schweiz. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet sie im Bereich Malerei und Zeichnung, oft auch mit ortsspezifischen, malerischen Installationen. Nach einer Professur für Malerei am Institut Supérieur des Arts de Toulouse von 2012 bis 2019 unterrichtet Emmanuelle Castellan seit 2019 als Professorin für Malerei und Zeichnung an der Haute École des Arts du Rhin in Strasbourg.
Ihre Malerei balanciert traumwandlerisch zwischen Figuration und Abstraktion. Personen, Gesichter, Innenräume oder Vasen erscheinen skizzenhaft, zerbrechlich und durchlässig – wie in einer Traumwelt, fern der Lautstärke und rasenden Geschwindigkeit unserer Gegenwart. Ihre Werke strahlen eine bemerkenswerte, teils befreiende, teils aber auch beklemmende Stille und Einsamkeit aus.
Die Künstlerin war im Museum Langmatt bereits in zwei Gruppenausstellungen vertreten: Langmatt, Licht, Libellen – Impressionismus gestern und heute (2016) und Liebe Grüsse (2022). In ihrer Einzelausstellung wird sie überwiegend neue Arbeiten zeigen, die eigens für die Langmatt entstehen.
Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Texten von Markus Stegmann und Clara Pacquet.
Veranstaltungen zur Ausstellung

Vernissage

Führung
mit Daniela Minneboo, Assistenzkuratorin

Gespräch
mit Emmanuelle Castellan und Markus Stegmann, Direktor



