Medieninformation aktuelle Ausstellung und Sammlung
Für Auskünfte zur Ausstellung und Sammlung wenden Sie sich bitte an:
Dr. Rudolf Velhagen, Direktor des Museums Langmatt und Kurator der Ausstellung
velhagen@langmatt.ch , Tel. +41 56 200 86 70, Mobile +41 79 734 90 38
Museum Langmatt
Stiftung Langmatt Sidney und Jenny Brown
Römerstrasse 30
CH — 5401 Baden
Die Stiftung Langmatt Sidney und Jenny Brown
Das Testament von Dr. John Alfred Brown (1900—1987), der wie seine beiden Brüder Sidney H. und Harry F. kinderlos blieb, ermöglichte es, 1990 in der Villa Langmatt ein Impressionisten- und Wohnmuseum einzurichten.
Gemäss seiner testamentarischen Verfügung gründete die Stadt Baden eine öffentlich-rechtliche Stiftung. Im Andenken an seine Eltern, die das Haus gebaut und die Kunstsammlung angelegt hatten, gab ihr John A. Brown den Namen «Stiftung Langmatt Sidney und Jenny Brown». Der Grossvater des Stifters, der Engländer Charles Brown (1827—1905), war 1851 als Ingenieur in die Firma Gebrüder Sulzer in Winterthur eingetreten, die sich zu einer der bedeutendsten Maschinenfabriken der Schweiz entwickelte. Der Vater des Stifters, der Ingenieur Sidney William Brown (1865—1941), war als technischer Direktor und Delegierter des Verwaltungsrats in der Brown Boveri & Cie (BBC) in Baden tätig. Sidney Williams Bruder, Charles Eugene Lancelot Brown (1863—1924), und der Deutsche Walter Boveri hatten die Firma 1891 gegründet. Sidney William Brown war mit der kunstsinnigen Jenny Sulzer (1871—1968) verheiratet, der Tochter des Seniorchefs der Firma Gebrüder Sulzer in Winterthur.
Im 20. Jahrhundert entwickelte sich BBC zu einem führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Elektrotechnik. 1989 fusionierte die Firma mit der schwedischen Asea zum Konzern ABB.
Sommergäste
Die 2006 initiierte Ausstellungsreihe «Sommergäste» gibt Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich während mehrerer Monate mit den reichen Sammlungsbeständen des Museums Langmatt und der Geschichte des Hauses zu befassen.
Die während dieser Monate entstandene Ausstellung wird anschliessend einem grösseren Publikum vorgestellt.

